Schematherapie

Die Schematherapie ist eine Form der Psychotherapie. Die Schematherapie geht davon aus, dass es bestimmte erlernte Grundschemata („Glaubenssätze“) gibt, die darauf abzielen, die seelischen Grundbedürfnisse zu befriedigen und hierzu das Verhalten von Menschen steuern.

Nach Jeffrey Young können viele in der Kindheit entstandene negative Muster das ganze Leben beeinflussen, wobei fast jeder Mensch ein Bündel voller Selbstzweifel, Unsicherheiten und Ängsten durchs Leben trägt. Das ist zwar normal, aber wenn diese Gefühle das ganze Dasein überschatten, ist man möglicherweise in einer "Lebensfalle" gefangen. Als Lebensfallen bezeichnet Young negative Muster, die in der Kindheit entstehen und sich wie ein roter Faden durch das Leben eines Menschen ziehen. Geprägt werden sie durch Erfahrungen mit den Eltern oder anderen Kindern. Tausend Mal hören Kinder, dass sie so, wie sie sind, nicht recht waren. Sie waren zu zappelig, zu laut, zu vorlaut, zu faul, zu ängstlich, zu dumm. So wurde ein tiefes Misstrauen sich selbst gegenüber begründet.

Die Schematherapie findet erfolgreich Anwendung bei der Behandlung chronischer erkrankter Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline- und Narzisstische Persönlichkeitsstörung), aber auch bei Essstörungen und Substanzmittelmissbrauch.

Durch meine Tätigkeit in der Suchttherapie im stationären Betrieb habe ich die Wirksamkeit und gute Anwendbarkeit der Schematherapie zu schätzen gelernt und biete diese Form der Psychotherapie auch in der Praxis an.

 

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